DIN 30710: Warnmarkierung an Arbeitsfahrzeugen
Stand: September 2026 · Kein Rechtsrat, keine Gewähr für Vollständigkeit
Kurz beantwortet
Die DIN 30710 beschreibt die rot-weiße retroreflektierende Warnmarkierung an Fahrzeugen, die im öffentlichen Verkehrsraum arbeiten oder häufig halten – etwa im Straßenbetriebsdienst, Winterdienst oder bei Verkehrssicherungen. Die Streifen werden an Front und Heck angebracht, bei ausschwenkenden Aufbauten zusätzlich seitlich.
Welche Fahrzeuge betrifft das?
- Fahrzeuge des Straßenbetriebs- und Winterdienstes
- Fahrzeuge der Verkehrssicherung und Streckenkontrolle
- Kommunale Fahrzeuge mit häufigen Arbeitshalten
- Begleit- und Baustellenfahrzeuge
Anbringung
Die Streifen sollen möglichst großflächig, symmetrisch und an den äußeren Fahrzeugkanten sitzen. Wichtig ist ein durchgehender, nicht unterbrochener Verlauf – Unterbrechungen durch Leuchten oder Griffe schwächen die Signalwirkung.
Magnetische Streifen sind sinnvoll, wenn das Fahrzeug außerhalb der Saison ohne Warnmarkierung im Straßenbild unterwegs sein soll.
Häufige Fragen
- Ersetzt die Warnmarkierung eine Rundumleuchte?
- Nein. Beide ergänzen sich: Die Leuchte wirkt aktiv, die Markierung passiv im Scheinwerferlicht.
- Darf ich die Streifen selbst zuschneiden?
- Das Streifenbild soll erhalten bleiben. Verwenden Sie fertig konfektionierte Formate statt beliebiger Zuschnitte.
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